OneRepublic ist eine sechsköpfige Pop-Rock-Band aus Colorado, deren Sound pianolastigen Rock mit orchestralen Streicher-Arrangements, modernen Produktionselementen und eingängigen Melodiebögen verbindet. Als Einflüsse nennt die Band U2, Peter Gabriel, The Beatles und Prince; das Ergebnis ist ein Arena-tauglicher Pop-Rock mit Hang zu cineastischen Dynamiken und emotionalen Refrains.
Ryan Tedder und Zach Filkins gründeten die Band 2002 als Schulfreunde, bauten ihre Fangemeinde als größter unsigned Act auf MySpace auf und unterzeichneten schließlich bei Timbalands Mosley Music Group. Der Durchbruch kam mit dem Timbaland-Remix von „Apologize" (2007), der in 16 Ländern die Charts anführte und einen US-Radio-Airplay-Rekord aufstellte. Das dritte Studioalbum Native (2013) verankerte sie dauerhaft in der globalen Rockszene: „Counting Stars" erreichte Platz 1 in mehreren Ländern und wurde weltweit Diamond-zertifiziert.
OneRepublic-Konzerte leben von Songs, die live noch größer klingen als auf Platte. Frontmann Ryan Tedder ist parallel einer der gefragtesten Songwriter der Popindustrie, mit Hits für Adele, Beyoncé und Taylor Swift, was dem Band-Sound eine Glaubwürdigkeit verleiht, die weit über die eigene Diskografie hinausreicht. OneRepublic Tickets sind entsprechend bei einer Fangemeinde gefragt, die die Band seit über zwei Jahrzehnten durch Europa, Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika begleitet.
Karriere-Meilensteine und Auszeichnungen der Pop Rock Band
- 2002 Gründung durch Ryan Tedder und Zach Filkins in Colorado Springs; Aufbau der Fangemeinde als größter unsigned Act auf MySpace
- 2007 Unterzeichnung bei Timbalands Mosley Music Group; Debütalbum Dreaming Out Loud; Grammy-Nominierung für „Apologize" als Best Pop Performance by a Duo or Group with Vocals
- 2009 Zweites Album Waking Up; „Good Life" erreicht die Top 10 der Billboard Hot 100
- 2013 Native debütiert auf Platz 4 der Billboard 200; „Counting Stars" auf Platz 1 in Kanada, Finnland, Israel, Polen, der Slowakei und dem Vereinigten Königreich
- 2015 Musikvideo zu „Counting Stars" als erstes Band-Video in der YouTube-Geschichte mit 1 Milliarde Aufrufen; Native World Tour mit 169 Shows auf fünf Kontinenten abgeschlossen
- 2022 „I Ain't Worried" als Titelsong von Top Gun: Maverick weltweit in die Charts; 4-fach-Platin-Zertifizierung in den USA
- 2024 SoundExchange Hall of Fame Award für „Counting Stars" als eines der meistgestreamten Songs in der 20-jährigen Geschichte der Organisation
Was dich bei einem OneRepublic-Konzert erwartet
OneRepublic-Shows dauern typischerweise 90 bis 120 Minuten und folgen einem klaren dramaturgischen Muster: energiegeladene Eröffnung mit mehreren Hits hintereinander, ein akustischerer Mittelteil, in dem Tedders Vocals und Brent Kutzles Cello-Passagen in den Vordergrund treten, gefolgt von einer Zuspitzung auf die bekanntesten Singalong-Momente.
Die Produktion setzt auf LED-Panoramen, synchronisiertes Licht und Live-Instrumente; ein wiederkehrendes Element ist ein Songwriter-Medley, in dem Tedder Hits vorträgt, die er für andere Künstler geschrieben hat.
Die bekanntesten OneRepublic Songs
- Apologize (2007) Grammy-nominierte Debütsingle, in 16 Ländern auf Platz 1, mit über 5,8 Millionen digitalen Downloads in den USA einer der meistverkauften Singles der Dekade
- Counting Stars (2013) Diamond-zertifiziert in den USA, Platz 1 in Kanada und dem Vereinigten Königreich; Musikvideo als erstes Band-Video überhaupt mit über 1 Milliarde YouTube-Aufrufen
- Good Life (2010) Platz 8 der Billboard Hot 100; dauerhaftes Festival- und Radiorepertoire weltweit
- Secrets (2010) Platz 21 der Billboard Hot 100; durch wiederholte Nutzung in Film, TV und Werbung zu einem der bekanntesten Albumtracks der Band geworden
- I Lived (2014) Platz 9 der Billboard Hot 100; von Fans als emotionaler Anker der Live-Shows wahrgenommen
OneRepublic auf Tour
OneRepublic touren seit 2007 durchgehend und bewegen sich in der Venue-Klasse zwischen mittelgroßen Arenen und ausverkauften Stadien, von der Olympiahalle München und dem Hallenstadion Zürich über die Accor Arena Paris bis zur O2 London. Die geografische Reichweite erstreckt sich regelmäßig auf Europa, Nord- und Südamerika, Asien sowie Australien und Neuseeland.
- Dreaming Out Loud Tour (2007 bis 2009) Europaweite und nordamerikanische Tournee im Anschluss an das Debütalbum; Auftritte als Vorprogramm für größere Acts sowie eigene Headline-Dates
- Waking Up Tour (2009 bis 2011) Nordamerika, Europa und Ozeanien; Support-Slots bei Pink und drei Auftritte mit Bon Jovi in der Londoner O2 Arena
- Native World Tour (2013 bis 2015) 169 Shows auf fünf Kontinenten; Ko-Headliner-Konstellationen mit The Script, American Authors und Sara Bareilles
- Oh My My Tour / Honda Civic Tour (2016 bis 2017) Nordamerika und Europa; erstmals mit mehreren Gastartisten auf dem Album
- Never Ending Summer Tour (2022) Nordamerika mit Needtobreathe; Rückkehr zu größeren Headline-Formaten nach pandemiebedingter Tourpause
OneRepublic Kollaborationen
Als Studio-Kollaborationen stehen die Timbaland-Partnerschaft beim Remix von „Apologize" (2007), die Zusammenarbeit mit Kygo auf „Stranger Things" (2017) und „Lose Somebody" (2020) sowie mit Seeb auf „Rich Love" (2017) im Vordergrund. Auf dem Album Oh My My (2016) wirkten Peter Gabriel, Santigold und Cassius als Gastartisten mit.
Auf Tourneeebene traten OneRepublic als Vorgruppe oder Ko-Headliner mit Pink, Bon Jovi, Maroon 5, The Script und Sara Bareilles auf. Als Vorbilder nennt die Band U2, Peter Gabriel, The Beatles und Prince, deren Einfluss in der orchestral-emotionalen Dramaturgie vieler Songs hörbar ist.