UEFA Super Cup Tickets 2026: Paris Saint-Germain gegen Aston Villa
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Bevor die besten Nationalmannschaften der Welt bei der Endrunde gegeneinander antreten, müssen sie sich in der Qualifikation beweisen. Der Weg dorthin unterscheidet sich je nach Kontinentalverband. Während in Europa und Afrika klassische Gruppenphasen über die Startplätze entscheiden, wird in Südamerika traditionell eine durchgehende Liga mit Hin- und Rückspielen ausgetragen. Wer den direkten Sprung zur Endrunde verpasst, bekommt über nationale oder interkontinentale Playoffs oft noch eine zweite Chance.
Bei der WM 2026 war die Endrunde durch die Aufstockung auf 48 Teilnehmer für deutlich mehr Nationen ein realistisches Ziel. Ob dieses Format so bleibt oder der Weltverband die Teilnehmerzahl künftig weiter erhöht, wird derzeit diskutiert. Fest steht jedoch: Für viele kleinere Fußballnationen ist allein die Teilnahme an der Qualifikation schon ein sportliches Highlight, ganz unabhängig vom Ausgang.
Kaum eine andere Turnierphase hat im Fußball so oft Geschichten geschrieben, die weit über den reinen Sport hinausreichen. Diese entscheidenden Spiele sind besonders in Erinnerung geblieben:
Die kommende Ausgabe fällt mit dem 100. Jahrestag der ersten Weltmeisterschaft zusammen und wird entsprechend groß angelegt. Den Hauptteil der Spiele richten Spanien, Portugal und Marokko gemeinsam aus. Als Verbeugung vor der Historie wandern die drei Eröffnungsspiele jedoch nach Südamerika. Sie finden in Uruguay, dem Gastgeber und Champion von 1930, in Argentinien, dem damaligen Finalgegner, sowie in Paraguay, einem der Gründungsmitglieder des südamerikanischen Verbandes, statt.
Ausgetragen wird das Turnier vom 8. Juni bis zum 21. Juli 2030 und damit zum allerersten Mal in der Geschichte auf drei Kontinenten gleichzeitig. Portugal fungiert dabei erstmals überhaupt als Gastgeber. Spanien tritt 48 Jahre nach 1982 zum zweiten Mal als Ausrichter auf, während Marokko nach Südafrika im Jahr 2010 das zweite afrikanische Gastgeberland wird.
Den Rahmen der Spielorte bildet ein historischer Kreis, der sich schließt: Das Estadio Centenario in Montevideo, der Schauplatz der allerersten Weltmeisterschaft, eröffnet das Turnier. Das große Finale steigt hingegen im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid.
Dazwischen liegen prominente Adressen wie das Camp Nou in Barcelona sowie das neu entstehende Grand Stade Hassan II bei Casablanca, das mit 115.000 Plätzen das größte Stadion des gesamten Turniers sein wird. Insgesamt kommen 23 Stadien zum Einsatz. Elf davon befinden sich in Spanien, sechs in Marokko und drei in Portugal, die um jeweils einen historischen Schauplatz in Uruguay, Argentinien und Paraguay ergänzt werden.
Auch auf dem Weg zur Endrunde ist die Nachfrage nach Karten riesig, ganz besonders bei den entscheidenden Spielen kurz vor dem Ziel. Über die offiziellen Verkaufsstellen der jeweiligen Verbände sind die Plätze oft sehr schnell vergriffen.
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