Seit der Aufstockung auf 16 K.-o.-Teilnehmer im Jahr 1986 ist das Achtelfinale ein fester Bestandteil jeder Endrunde. Mit der Erweiterung auf 48 teilnehmende Mannschaften seit der WM 2026 hat sich seine Position im Turnierverlauf jedoch verschoben. Statt direkt auf die Gruppenphase folgt nun zunächst das neu eingeführte Sechzehntelfinale. Dadurch wird das Achtelfinale zur zweiten K.-o.-Runde, in der sich die verbliebenen 16 Mannschaften um den Einzug in das Viertelfinale duellieren.
Wie in jeder K.-o.-Runde gilt: Steht es nach 90 Minuten unentschieden, entscheiden die Verlängerung und gegebenenfalls das Elfmeterschießen über das Weiterkommen. Gerade im Achtelfinale, wenn zunehmend große Favoriten aufeinandertreffen, hat diese Regel schon für einige besonders denkwürdige Duelle der WM-Geschichte gesorgt.
Legendäre WM Achtelfinale Momente
- Belgien 4:3 Sowjetunion (1986): Belgien rang im allerersten WM-Achtelfinale der Geschichte der favorisierten Sowjetunion einen 4:3-Sieg nach Verlängerung ab. Die Mannschaft zog auf dem weiteren Weg durch das Turnier erfolgreich bis in das Halbfinale ein.
- Kamerun 2:1 Kolumbien (1990): Der 38-jährige Kameruner Roger Milla erzielte beide Tore zum 2:1-Erfolg nach Verlängerung. Einer der Treffer resultierte aus einem folgenschweren Ballverlust des kolumbianischen Torhüters René Higuita. Mit diesem Sieg wurde Kamerun zur ersten afrikanischen Mannschaft in einem WM-Viertelfinale.
- Argentinien 2:2 n.V. (4:3 i.E.) England (1998): Argentinien und England lieferten sich ein legendäres Duell. Nach einem Traumtor von Michael Owen und der Roten Karte gegen David Beckham stand es am Ende 2:2, ehe sich die Südamerikaner im Elfmeterschießen mit 4:3 durchsetzten.
- Deutschland 4:1 England (2010): Deutschland gewann deutlich mit 4:1 gegen England. Den Engländern blieb dabei jedoch ein reguläres Tor von Frank Lampard vorenthalten, dessen Schuss klar hinter der Torlinie landete, ohne dass der Schiedsrichter den Treffer anerkannte.
WM Tickets 2030
Zum 100. Geburtstag der Weltmeisterschaft rücken im Jahr 2030 gleich sechs Länder auf drei Kontinenten in den Mittelpunkt. Den größten Teil der Partien tragen Spanien, Portugal und Marokko gemeinsam aus. Ergänzt wird das Turnier um drei Eröffnungsspiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay. Dies ist eine bewusste Anspielung auf 1930, als Uruguay das erste Turnier ausrichtete sowie gewann und Argentinien im Finale unterlag.
Gespielt wird vom 8. Juni bis zum 21. Juli 2030. Spanien tritt zum zweiten Mal seit 1982 als Gastgeber an. Für Portugal ist es die erste WM überhaupt im eigenen Land, und Marokko folgt 20 Jahre nach Südafrika als zweiter afrikanischer Ausrichter.
WM 2030 Spielorte & Stadien
Den Auftakt macht ein Ort mit besonderer Symbolik: Das Estadio Centenario in Montevideo, der Schauplatz der allerersten Weltmeisterschaft 1930, eröffnet das Turnier. Das große Finale findet dagegen im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid statt.
Weitere große Namen im Aufgebot sind das Camp Nou in Barcelona sowie das im Bau befindliche Grand Stade Hassan II bei Casablanca, das mit 115.000 Plätzen das größte Stadion des Turniers sein wird. Die 23 Spielstätten verteilen sich auf elf in Spanien, sechs in Marokko, drei in Portugal und jeweils eine in Uruguay, Argentinien und Paraguay.
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Auch im Achtelfinale gilt: Die Nachfrage nach Tickets für die K.-o.-Runden übertrifft das Angebot regelmäßig um ein Vielfaches. Über SeatPick lassen sich die Optionen geprüfter Zweitmarkt-Anbieter übersichtlich vergleichen, selbst dann noch, wenn der offizielle Vorverkauf längst geschlossen ist. Eine 100-prozentige Ticketgarantie sichert dabei jeden Kauf ab.